Möglichkeiten zur Datenerfassung
Je nach Auswahl der Subphase stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, Verbrauchsdaten zu erfassen und zu bilanzieren.
Eigene Aktivität hinzufügen
Eine der Möglichkeiten ist das Anlegen einer individuellen Aktivität über den Button "Eigene Aktivität hinzufügen". Dies erlaubt hohe Flexibilität bei der Abbildung der Prozesse. Nach dem Anklicken öffnet sich eine Eingabemaske mit den folgenden Bereichen: Allgemeine Informationen, Emissionsfaktoren, Angaben zur Datenquelle, Primärdatenanteil und Datenqualitätscheck.

1. Eingabe eigener Emissionsfaktoren
Sie haben die Möglichkeit, einen Emissionsfaktor manuell einzugeben, z.B. aus Lieferantendaten oder einer Stromrechnung. Die Faktoren sind in zwei Gruppen unterteilt:
- Hauptemissionsfaktor - Der Faktor exkl. biogene CO₂-Aufnahme. Er ist für alle Standards erforderlich.
- Zusätzliche Emissionsfaktoren gemäß der ausgewählten Standards - Vier weitere Emissionsfaktoren, welche die Bilanz standardkonform vervollständigen. Sie sind optional anzugeben, für die Konformität mit einzelnen Standards aber erforderlich (siehe Tabelle).

Welcher Faktor für welchen Standard verpflichtend bzw. optional ist, zeigt die folgende Übersicht:
| Emissionsfaktor | ISO 14067 | Catena-X | PACT |
| Faktor exkl. biogene CO₂-Aufnahme | Pflicht | Pflicht | Pflicht |
| Faktor inkl. biogene CO₂-Aufnahme | Pflicht | Pflicht | Pflicht |
| Faktor fossil | Pflicht | Optional | Pflicht |
| Faktor biogen (exkl. CO2) | Pflicht | Optional | Pflicht |
| Faktor direkte Landnutzungsänderung | Pflicht | Optional | Pflicht |
| Faktor biogene CO2-Aufnahme | Optional | Optional | Pflicht |
Am Beispiel einer Holzpalette lässt sich der Unterschied zwischen den sechs Faktoren gut veranschaulichen.
Faktor exkl. biogene CO₂-Aufnahme - Hauptfaktor: Dies ist der Hauptemissionsfaktor, der bisher als "Faktor (gesamt)" bezeichnet wurde und die Grundlage aller bisherigen PCF-Berechnungen bildet. Er enthält alle Emissionen, die entlang des Lebenswegs eines Produkts entstehen – fossile Emissionen (z.B. aus Energie und Transport), biogene Nicht-CO₂-Emissionen (z.B. biogenes Methan) sowie Landnutzungsänderungen. Nicht enthalten ist die biogene CO₂-Aufnahme durch Biomasse. Dieser Faktor ist für alle Standards verpflichtend auszuweisen.
Beispiel Holzpalette: Der Faktor enthält die Emissionen aus dem Sägen, Transport und Maschinenbetrieb bei der Herstellung der Palette – also alles, was an CO₂ in die Atmosphäre abgegeben wird. Die Tatsache, dass der Baum während seines Wachstums CO₂ aufgenommen hat, wird hier noch nicht berücksichtigt.
Faktor inkl. biogene CO₂-Aufnahme: Dieser Faktor erweitert den Faktor (exkl. biogene CO2-Aufnahme) um die biogene CO2-Aufnahme durch Biomasse - also die Menge CO₂, die während des Pflanzenwachstums aus der Atmosphäre aufgenommen und im Produkt gespeichert wird. Bei Produkten mit hohem Holz- oder Biomasseanteil kann dieser Faktor negativ sein – das bedeutet, das Produkt hat netto mehr CO₂ gebunden als emittiert. Er bildet die Grundlage für die Berechnung des Datenqualitätsratings (DQR) und des Primärdatenanteils (PDS).
Beispiel Holzpalette: Eine Holzpalette speichert den Kohlenstoff, den der Baum während seines Wachstums aus der Atmosphäre aufgenommen hat. Dieser gespeicherte Kohlenstoff überwiegt die Emissionen, die bei der Herstellung der Palette entstehen – der Faktor ist daher negativ.
Faktor fossil: Dieser Faktor gibt ausschließlich den Anteil der Emissionen an, der auf fossile Quellen zurückzuführen ist – also z.B. die Verbrennung von Erdöl, Erdgas oder Kohle entlang des Produktionswegs. Er ist ein Teilwert sowohl des Faktors (exkl. biogene CO₂-Aufnahme) als auch des Faktors (inkl. biogene CO₂-Aufnahme). ISO 14067 verlangt die separate Ausweisung des fossilen Anteils.
Beispiel Holzpalette: Der fossile Anteil entsteht z.B. durch den Dieselverbrauch der Sägewerksmaschinen oder den Kraftstoff der Transportfahrzeuge. Biogene Emissionen sind hier nicht enthalten.
Faktor biogen (exkl. CO2): Dieser Faktor gibt die biogenen Emissionen exklusive CO2 an, wie z.B. biogenes Methan. Die biogene CO2-Aufnahme durch Biomasse ist in diesem Faktor nicht enthalten. ISO 14067 verlangt die separate Ausweisung des biogenen Anteils.
Beispiel Holzpalette: Biogene Emissionen entstehen z.B. durch die Freisetzung von biogenem Methan bei der Verrottung von Holzabfällen.
Faktor direkte Landnutzungsänderung: Dieser Faktor gibt den Anteil der Emissionen an, der auf direkte Landnutzungsänderungen (dLUC) zurückzuführen ist – etwa die Umwandlung natürlicher Flächen (z. B. Wald) in Anbau- oder Produktionsflächen zur Gewinnung des eingesetzten Materials. Nicht enthalten sind die Emissionen aus indirekter Landnutzungsänderung sowie CO2-Entnahmen. ISO 14067 verlangt die separate Ausweisung der direkten Landnutzungsänderung.
Beispiel Holzpalette: Stammt das Holz aus einer Fläche, die zuvor für die Bewirtschaftung gerodet wurde, entstehen dabei einmalige Emissionen aus der Landnutzungsänderung, die dieser Faktor abbildet. Bei Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern ohne Flächenumwandlung ist der Wert null.
Faktor biogene CO2-Aufnahme: Dieser Faktor gibt die Menge an biogenem CO2 an, die während des Pflanzenwachstums aus der Atmosphäre entfernt und (temporär) im Produkt gespeichert wurde. Da es sich um eine CO2-Entnahme aus der Atmosphäre handelt, wird dieser Wert mit negativem Vorzeichen dargestellt.
Beispiel Holzpalette: Der Baum, aus dem die Palette gefertigt wurde, hat während seines Wachstums CO2 aus der Atmosphäre aufgenommen und als Kohlenstoff in seiner Biomasse gebunden. Dieser gespeicherte, in CO2 umgerechnete Kohlenstoffanteil wird als negativer Wert dargestellt.
Zu beachten! Wir empfehlen Ihnen, alle sechs Faktoren einzutragen, wenn diese verfügbar sind. Nur so wird der PCF in der Bilanz vollständig abgebildet und Ihre Daten bleiben kompatibel mit der ISO 14067 und darauf aufbauenden Standards wie PACT oder Catena-X. Bitte nutzen Sie dabei dieselbe Quelle für alle Emissionsfaktoren, um die Konsistenz der Methodik zu gewährleisten.
Biogener und fossiler Kohlenstoffgehalt
Zusätzlich zu den Emissionsfaktoren wird der Kohlenstoffgehalt der Aktivität erfasst - getrennt nach biogenem und fossilem Kohlenstoff.
Der biogene Kohlenstoffgehalt gibt an, wie viel biogener Kohlenstoff im eingesetzten Material gebunden ist – also Kohlenstoff, den Pflanzen während ihres Wachstums als CO₂ aus der Atmosphäre aufgenommen haben und der nun im Material gespeichert ist.
Der fossile Kohlenstoffgehalt gibt entsprechend an, wie viel fossiler Kohlenstoff im eingesetzten Material gebunden ist - also Kohlenstoff aus fossilen Quellen, der nicht Teil des aktuellen biogenen Kohlenstoffkreislaufs ist.

Wichtig zur Einordnung: Weder der biogene noch der fossile Kohlenstoffgehalt sind Emissionsfaktoren oder Emissionen, sondern jeweils eine Masse an elementarem Kohlenstoff (C), die im Material enthalten ist. Sie werden deshalb in Kohlenstoff-Einheiten angegeben und nicht in CO₂e.
So ermitteln Sie die Werte: Multiplizieren Sie die trockene Masse des jeweiligen Materialanteils (biobasiert bzw. fossil) mit dem entsprechenden Kohlenstoffgehaltsfaktor. Bei vielen pflanzenbasierten Materialien wie Holz oder Zellulose liegt dieser Faktor bei etwa 50 %, d.h. rund die Hälfte der Trockenmasse ist Kohlenstoff. Bei fossilen Materialien wie Standard-Kunststoffen (z.B. Polyethylen) liegt der Kohlenstoffgehaltsfaktor häufig ebenfalls bei etwa 80–86 %, kann aber je nach Kunststoffart variieren. Der genaue Faktor hängt von der chemischen Zusammensetzung des Materials ab und kann über Massenbilanzierung (mass balancing) zugeordnet werden.
Beispiel Holzpalette: Wiegt eine Palette trocken 20 kg und besteht sie zu etwa 50 % aus Kohlenstoff, beträgt der biogene Kohlenstoffgehalt rund 10 kg C. Enthält die Palette zusätzlich Kunststoffbeschläge mit einem fossilen Kohlenstoffanteil von 1 kg, wird dieser separat als fossiler Kohlenstoffgehalt von 1 kg C ausgewiesen.
2. Direkteingabe von CO2e-Werten
Eine weitere Möglichkeit ist die direkte Eingabe bereits berechneter CO₂e-Emissionen, z.B. aus Lieferantenberichten, Messungen oder externen Berechnungen. Im Gegensatz zur Emissionsfaktor-Eingabe wird hier kein Verbrauchswert mit einem Faktor verrechnet - der CO₂e-Wert wird direkt übernommen. Die CO₂-Äquivalente können dabei in den Einheiten g, kg, t, lb oder short-ton eingetragen werden.

Anschließend kann der eingegebene CO₂e-Wert über das Dropdown "Typ der direkten CO2e-Angabe" genauer spezifiziert werden. Dabei stehen folgende Optionen zur Verfügung:
-
CO2e (exkl. biogene CO2-Aufnahme): Enthält fossile und biogene Emissionen, nicht jedoch die biogene CO2-Aufnahme durch Biomasse.
-
CO2e (inkl. biogene CO2-Aufnahme): Erweitert den Wert um die biogene CO2-Aufnahme durch Biomasse.
-
CO2e (fossil): Ausschließlich der fossile Anteil der Emissionen.
-
CO2e (biogen): Der biogene Anteil, bestehend aus biogenen Emissionen und der CO2-Aufnahme durch Biomasse.
3. Eingabe von Einzelgasen
Neben der Eingabe von CO₂e-Gesamtwerten besteht die Möglichkeit, die direkten Emissionen einer Aktivität auf Ebene der einzelnen Treibhausgase zu erfassen. Dies ermöglicht eine detailliertere Berichterstattung und erhöht die Transparenz des PCFs. Der Bereich kann über "Einzelgase" ein- und ausgeblendet werden.

Die Eingabe der Einzelgase ist optional. Wird kein Wert eingetragen, bleibt das jeweilige Feld leer – es wird kein Standardwert angenommen. Folgende Treibhausgase können in der Einheit kg erfasst werden:
| Gas | Beschreibung |
| CO2 | Kohlenstoffdioxid |
| CH4 | Methan |
| N2O | Lachgas |
| HFC | Teilfluorierte Kohlenwasserstoffe |
| PFC | Perfluorierte Kohlenwasserstoffe |
| SF6 | Schwefelhexafluorid |
| NF3 | Strickstofftrifluorid |
Die Einzelgase beziehen sich ausschließlich auf direkte Emissionen. Vorkettenemissionen werden hier nicht erfasst.
4. Angaben zur Datenquelle
Die folgenden Angaben zur Datenquelle gelten sowohl für die Eingabe über Emissionsfaktoren als auch für die direkte Eingabe von CO₂e-Werten. Bei der Eingabe von Emissionsfaktoren sollte dieselbe Quelle für alle vier Faktoren genutzt werden, um Konsistenz in der Methodik zu gewährleisten.

| Feld | Beschreibung |
| Systemgrenze | Beschreibt, welchen Lebenszyklusabschnitt der Emissionsfaktor abdeckt (z.B. cradle-to-gate). Wichtig für die Vergleichbarkeit mit anderen Emissionsfaktoren. |
| Quelle | Name der verwendeten Datenbank oder des Lieferanten, z.B. ecoinvent. |
| Detailangaben zur Quelle | Name der Quelle kann genauer spezifiziert werden, z.B. durch Angabe einer Datenbank-Version. |
| Bezeichnung Faktor aus Quelle | Originalname des Emissionsfaktors gemäß der angegebenen Quelle. |
| Jahr der Quelle | Veröffentlichungs- oder Referenzjahr der Datenquelle. |
| Quellland / -region | Land oder Region, aus dem das Material geliefert oder die Aktivität bezogen wird. Relevant, da Emissionsfaktoren je nach geografischem Kontext variieren können. |
5. Aktivitätsbasierte Emissionsfaktorsuche
Neben der manuellen Eingabe von Emissionsfaktoren bietet der Climate Hub die Möglichkeit, über die externe Datenbank climatiq nach Emissionsfaktoren zu suchen und diese direkt zu übernehmen. Die Suche wird über den Button "Faktor suchen (aktivitätsbasiert)" gestartet und ermöglicht eine aktivitätsbasierte Auswahl passender Emissionsfaktoren.

Aktuell (Stand Mai 2026) sind in climatiq rund 458.000 Emissionsfaktoren aus 64 verschiedenen Datenbanken verfügbar. Bei der Übernahme eines Emissionsfaktors ist entscheidend, welche Datenbank verwendet wird. Dies ist vom ausgewählten Standard abhängig.
Bei aktiviertem PACT oder Catena-X - ecoinvent: Bei Auswahl eines ecoinvent-Faktors werden alle sechs Felder automatisch befüllt. Nur ecoinvent liefert diese vollständige Aufschlüsselung in einer konsistenten Systemgrenze. Bitte beachten Sie, dass ecoinvent eine kostenpflichtige Datenbank ist.
Bei aktiviertem ISO 14067 - Andere Datenbanken: Bei Auswahl einer anderen Datenbank wird ausschließlich der Faktor exkl. biogene CO₂-Aufnahme übernommen. Die zusätzlichen Emissionsfaktor Felder bleiben leer, da diese Datenbanken derzeit noch keine detaillierte Aufschlüsselung liefern. Für eine vollständige normkonforme Bilanz sind diese Faktoren jedoch erforderlich.
Weitere Details zur Durchführung der Recherche, zur Übernahme von Emissionsfaktoren sowie weitere Informationen zur externen Datenbank, finden Sie in diesem Artikel.
6. Ausgabenbasierte Emissionsfaktorsuche (nur bei aktiviertem ISO 14067)
Der Climate Hub ermöglicht darüber hinaus die Suche und Auswahl von Emissionsfaktoren basierend auf Kostenangaben. Die Suche wird über den Button "Faktor suchen (ausgabenbasiert)" gestartet. Bei diesen ausgabenbasierten Emissionsfaktoren werden Währungsumrechnungen sowie Inflationsanpassungen automatisch berücksichtigt, wodurch sich zeitliche und regionale Abweichungen zwischen dem Faktor und der tatsächlichen Aktivität ausgleichen.

Zu beachten! Da ecoinvent keine ausgabenbasierten Emissionsfaktoren liefert, wird bei der Nutzung ausgabenbasierter Emissionsfaktoren nur der Faktor (exkl. biogene Aufnahme) befüllt. Für eine vollständige Aufschlüsselung gemäß ISO 14067, PACT oder Catena-X empfehlen wir daher die aktivitätsbasierte Emissionsfaktorsuche mit ecoinvent.
7. Stromverbrauch erfassen
Für bestimmte Subphasen besteht die Möglichkeit, den Stromverbrauch separat anzugeben. Dabei stellt ein individueller Emissionsfaktor des Stromanbieters die verlässlichste Datenquelle dar. Sollte dieser nicht verfügbar sein, kann alternativ auf einen regional- oder länderspezifischen Strom-Mix oder auf Ökostrom zurückgegriffen werden.

Bei der Auswahl von Strom-Mix oder 100% Ökostrom sind das Jahr sowie das Land oder die Region anzugeben. Anhand dieser Angaben wird automatisch ein geeigneter Emissionsfaktor ermittelt — sowohl für die direkten Emissionen als auch für die Vorkette (analog zu CCF Scope 2 Strom). Die Vorkette umfasst dabei Well-to-Tank, Transmission and Distribution sowie Well-to-Tank of Transmission and Distribution. Im Climate Hub werden diese Werte der Übersichtlichkeit halber zu einem Gesamtfaktor und einem Gesamtwert in kg CO2e zusammengefasst und angezeigt.
Bei der Auswahl eines individuellen CO2e-Faktors muss zusätzlich ein eigener Emissionsfaktor manuell eingegeben und optional mit einer Quelle belegt werden. In diesem Fall werden die direkten Emissionen anhand des individuellen Faktors berechnet, während die Vorkette weiterhin basierend auf dem angegebenen Jahr und Land/Region bestimmt wird. Auch hier wird ein Gesamtfaktor und Gesamtwert in kg CO2e angezeigt.
Als vierte Option steht die Erfassung von selbst erzeugtem Strom aus erneuerbaren Energien zur Verfügung. Hierfür sind lediglich der Stromverbrauch und die entsprechende Einheit anzugeben. Der Emissionsfaktor für den Stromverbrauch sowie für die Vorkette wird in diesem Fall mit 0 g/kg angesetzt, da die Stromerzeugung aus regenerativen Quellen per Definition keine direkten CO2-Emissionen verursacht.
Zu beachten! Bei Nutzung unseres Strom-Moduls wird nur der Faktor (exkl. biogene Aufnahme) befüllt. Für eine vollständige biogene Aufschlüsselung beim Stromverbrauch empfehlen wir, den Stromverbrauch alternativ über die aktivitätsbasierte Emissionsfaktorsuche mit einem ecoinvent-Faktor zu erfassen.
8. Auswahl einer vordefinierten Aktivität (nur bei aktiviertem ISO 14067)
Wenn Sie keinen eigenen Emissionsfaktor zur Verfügung haben, können Sie eine unserer vordefinierte Standardaktivitäten mit hinterlegten Emissionsfaktoren nutzen. Der hinterlegte Emissionsfaktor wird automatisch auf den eingegebenen Verbrauchswert angewendet. Dies ist schnell und einfach - ideal für häufige Anwendungsfälle und spart Zeit bei der Recherche geeigneter Emissionsfaktoren.

Für bestimmte Aktivitäten sind, wenn von der Quelle bereitgestellt, Emissionsfaktoren vorgelagerter Prozesse (Vorkettenemissionen) hinterlegt. Sind solche Daten vorhanden, werden sie automatisch berücksichtigt und zum Gesamtemissionswert addiert.
Zu beachten! Bei Verwendung vordefinierter Aktivitäten wird derzeit nur der Faktor (exkl. biogene CO₂-Aufnahme) befüllt. Für eine vollständige biogene Aufschlüsselung gemäß ISO 14067, PACT oder Catena-X empfehlen wir, die Aktivität über die aktivitätsbasierte Emissionsfaktorsuche mit ecoinvent zu erfassen oder den Emissionsfaktor manuell einzutragen.
9. Weitere Informationen
Für alle Emissionsquellen können Nutzer:innen Verbrauchswerte in der Spalte "Eingabe" erfassen und die jeweilige Einheit auswählen. Die Emissionen werden automatisch berechnet. Zur schnellen Orientierung wird unterhalb der Subphasen die Gesamtsumme aller Emissionen der jeweiligen Subphase (exkl. biogene CO2-Aufnahme) angezeigt.

Für alle hinzugefügten Aktivitäten wird der verwendete Emissionsfaktor inklusive der Quelle im PDF-Bericht transparent ausgewiesen.
